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Hauptstadttouren Teil 3: Auf Nahrungssuche im Fläming


Mit den Hauptstadt-Touren werden regelmäßig interessante Motorradstrecken in und rund um die Hauptstadt, überwiegend in Berlin und Brandenburg, vorgestellt. Sie erscheinen im Printbereich der BikerBörse und Online auf Motorrad-Tourer.com.

 

 

Wer die letzten sommerlichen Sonnenstrahlen auf dem Motorrad nutzen möchte, kann dies im Südwesten Berlins mit einer farbenfrohen Shopping-Tour verbinden. Wieder angekommen, lädt die umfangreiche Beute zu kulinarischen Erinnerungen ein.

 


 

Mit Kurs Südwest cruisen wir durch Stahnsdorf und Güterfelde aus der Hauptstadt und steuern Bergholz-Rehbrücke an. Wir statten der kleinen Backstube von Holger Schüren einen Besuch ab. Schon seit halb acht warten hier auch sonntags frische Brötchen, leckere hausgemachte Kuchen und Torten auf hungrige Mägen. Wie uns die freundliche Bedienung verrät, werden hier alle Produkte nach eigenen Rezepten hergestellt, viele wurden bereits prämiert. Schnell entscheiden wir uns zu einem zweiten Frühstück und nehmen eine Laugen-Schnecke oder einen Brötchen-Zopf neben dem obligatorischen Pott Kaffee zu uns.

 


 

Weiter geht es südlich über Saarmund bis Tremsdorf. Hier biegen wir rechts ab und nutzen eine kleine Verbindungsstraße bis Fresdorf. Anschließend erwarten uns etwa eineinhalb Kilometer Waldweg, den wir aber ganz offiziell bis Kähnsdorf befahren dürfen, um uns dort wieder auf einem schmalen Teerband angekommen unmittelbar zwischen den Ufern des Groß Seddiner Sees und des Kähnsdorfer Sees hindurchzuschlängeln. 

Hinter Ferch kann, wer mag, in Klaistow eine große Ausstellung mit über 30.000 Kürbissen besichtigen. Uns ist das zu kommerziell, deswegen lassen wir dieses Angebot rechts liegen und fahren weiter entlang des kurvigen Streckenlaufs nach Kloster Lehnin. Über die L941 und die L94 zieht es uns an den Rand der Werbiger Heide, bevor wir uns dann weiter südlich in Richtung Fläming bewegen.

 


 

Zuerst bedauern wir, dass wir uns sonntags nicht im Gut Schmerwiz mit frischen Früchten eindecken können. Aber wirklich in Not kommen wir nicht: An den Straßenrändern locken uns immer wieder liebevoll aufgebaute Tische und Stände mit erntefrischem Obst und Gemüse: Tomaten, Kartoffeln, Kürbisse aber auch bunte Blumensträße zaubern im spätsommerlichen Sonnenlicht farbenfrohe Hingucker in die Landschaft.

 


 

 

 

Natürlich kehren wir in der Burg Rabenstein ein: Von dem markanten dicken Turm hat man einen wunderbaren Blick über den waldreichen Höhenzug des Fläming und kann aus luftiger Höhe einen Blick auf den gegenüber liegenden Falknerturm werfen, wo regelmäßige Greifvogel-Shows stattfinden. Aber auch das kulinarische Angebot der einladenden Stände im Burghof oder des Burgrestaurants bieten für jeden Geschmack etwas, wie die immer zahlreich anwesenden Biker bestätigen können.

 


 

 

 

 

 

 

In einem großen Bogen geht es dann weiter nach Bardenitz, wo uns zwei regionale Anbieter begeistern. Im Hofladen von Burkhard Neudorf und Ines Stolle stehen Obstsäfte, verschiedene Obst- und Gemüsesorten aber momentan vor allem zahlreiche Kürbisse nebeneinander in den Regalen. Und wer sich im gemütlichen Innenhof auf einen Plausch mit der Chefin einlässt, kann ihr meistens eines ihrer persönlichen Rezepte für schmackhafte Kürbis-Pfannen, -Suppen oder -Aufläufe entlocken.

 


 

 

 

 

 

Nur wenige Meter weiter versorgt der Fläming-Wildhandel der Familie Griebsch nicht nur zahlreiche namhafte Hotels und anerkannte Restaurants in Berlin, sondern in seinem Hofladen auch viele private Stammgäste mit frischem Wild aus der Region. Wir dürfen sogar eine Führung durch den Zerlegebetrieb mitmachen und erfahren viel über die Wertschätzung und das Verantwortungsbewusstsein, mit dem hier den späteren Lebensmitteln begegnet wird: Welch ein Unterschied zu den aus dem TV bekannten Dokumentationen über Großschlachtereien und Großzerlegebetriebe

 


 

 

 

 

Schnell sind die Platzreserven in den mitgeführten Packtaschen und Koffern mit den frischen Produkten aus dem Hofladen und vom Wildhandel aufgebraucht und die wichtigsten Zutaten für ein leckeres gemeinsames Abendessen am Ende der Tour zusammengestellt. Gut, dass es spätnachmittags nicht mehr so warm ist: So bekommen wir die Produkte während der letzten Stunde unserer insgesamt knapp 250 km unbeschadet heim. Am Abend genießen wir den intensiven Geschmack unserer Beute und freuen uns beim Austausch unserer Tageseindrücke, auf diese Art das Tourerlebnis noch ein wenig verlängert zu haben.

 


 

Wer sich für die GPS-Daten der Tour interessiert oder sie vielleicht nachfahren möchte, wird nach Anklicken des Bildes fündig und kann die Route zur Nutzung auf dem eigenen Navigationsgerät downloaden:

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 




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