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16.10.2010: Südfrankreich, die zweite und leider schon letzte Etappe

Die zweite Etappe sollte noch mehr schöne Landschaften und auch ein wenig regionale Besonderheiten mit sich bringen: Als besondere Spezialitäten gibt es hier süße Zwiebeln und Esskastanien (Maronen), sowie Geflügel, Wild und Kaninchen. Insbesondere die süßen Zwiebeln, die hier aber hell und nicht bläulich wie in der Provence sind, stellen so eine Art „Markenzeichen“ dieser Region dar. Demzufolge war zunächst erst einmal ein samstäglicher Marktbesuch angesagt.

 

 


 

 

 

Anschließend sollte es hoch hinaus auf den Mont Agouil auf über 1800 m gehen... wohlgemerkt: sollte. Denn leider hat mich meine ansonsten so zuverlässige LT bitterlich im Stich gelassen: Abends nach den zahllosen Kurven direkt in die beheizte Garage des Hoteliers gestellt, wollte sie am Morgen danach partout nicht anspringen: Nachdem wir die Klassiker (Killschalter, Seitenständerschalter, Benzinpumpe, Sicherungen etc.) gecheckt hatten, waren auch wir Laien am Ende unserer Möglichkeiten. Also zückte ich wiederum meine ADAC-Plus-Karte. Damit war der weitere Weg vorgezeichnet: Samstag Mittag, deutlich mehr als 60 km vor der nächsten (bekannten) Motorrad-Werkstatt entfernt blieb nur noch ein Weg: Das Motorrad wurde abtransportiert und gesichert abgestellt, der ADAC organisierte mir (trotz teilweisen Eisenbahnerstreiks in Frankreich!) eine Zugfahrt 1. Klasse Montpellier – Paris – Köln – Berlin für den folgenden Tag und wird die Taxikosten nach Montpellier sowie die dortigen Übernachtungskosten ersetzen: Meine Motorrad-Reise mutierte leider zur Zugreise, ich verpasste viele wunderbare Eindrücke, die für die zweite und dritte Etappe vorgesehen waren und werde wohl oder übel ein anderes Mal zurückkommen müssen, nachdem ich die Reiseberichte meiner mitfahrenden KollegInnen gelesen habe :-) Für diejenigen, die Interesse an diesen weiteren Eindrücken haben, werde ich hier darauf hinweisen, wenn sie veröffentlicht wurden.


Was bleibt für den Moment:

Es ist erstaunlich, wie gut wir sechs Tourteilnehmer, von denen ich vorher niemanden kannte, in den wenigen Stunden schon zusammen gefunden hatten und wie viel Anteilnahme, Hilfe, Rücksicht und Unterstützung ich heute erfahren durfte! Um so mehr bedauere ich, nicht mehr in dieser Gruppe fahren zu können, aber um so mehr freue ich mich auf die Eindrücke, die ich dann auch in deren künftigen Berichten nachlesen darf. Ich selbst werde nach entsprechender Fotoauswahl in Ruhe und mit geschnittenem Videomaterial der ersten Etappe anstelle der einzelnen Etappenberichte einen abschließenden Bericht mit weiteren Detailinformationen zur Region Le Gard einstellen: Das bin ich allen aus der Gruppe, dem Tourguide Jochen von endurofuntours.com (vielen Dank für so vieles, Du weißt schon) aber auch der Region, die mich emotional eingefangen hat und nicht so schnell loslassen wird, einfach schuldig! Aber auch vielen Dank für die kompetente Hilfe und Organisation durch den ADAC meiner nun leider schon notwendigen Rückreise.

 




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