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Urlaub mitten in Deutschland – der erste Tag

Am Donnerstag war es dann soweit: Mittags, zeitgleich mit der vom Wetterbericht befürchteten Zunahme des Regens, bin ich dann zu meiner viertägigen Verabredung mit dem Tourismusportal Urlaub-mitten-in-Deutschland.de in Heilstadt Heiligenbad im Eichsfeld aufgebrochen. Nun denn, der Regen-Test für meine Rukka-Kombi ARMAS stand ja auch noch aus...

 

Bis Magdeburg ging es über die Autobahn, vor dort aus dann über Landstraßen in Richtung Harz. Hier sind mir dann auch zwei große Regenbereiche in die Quere gekommen, allerdings haben sie freundlicherweise für einige Zeit einen regenfreien Korridor freigehalten. So konnte ich mich gut bis Wernigeroge durchschlängeln. Als dann aber der Kontakt mit dem Nass von oben unvermeidlich erschien, wählte ich den Modus „schnellste Route“ in meinem Navi. Übrigens hat sich hier etwas getan: Nachdem ich mit meinem 660er so gar nicht klar gekommen und in vielerlei Hinblick kreuzunglücklich war, konnte ich dieses nun endlich in ein zumo 550 umtauschen, das auch nach meiner Auffassung zu Recht als Motorrad-Navigationsgerät gehandelt wird....

 

An dieser Stelle wunderte ich mich nun aber schon über die vorgeschlagene Route, die mich westwärts in Richtung A7 führte, aber was soll`s. Und tatsächlich blieb ich bis Göttingen völlig trocken. Dann allerdings entlud sich ein Wassermenge über mir, die alles, was mir bisher erspart blieb in 15 Minuten nachholte..Das Ergebnis für meine ARMAS übrigens: Bis auf eine kleine Stelle, an der ich unbemerkt den Reißverschluss nicht bis ganz oben gezogen hatte und so das kühle Nass direkt auf mein Shirt traf, bin ich selbst trotz sehr starken Regenfalls völlig trocken geblieben. Respekt!

 

 

Angekommen am Ziel erwarteten mich Ralf vom Tourismusportal Urlaub-mitten-in Deutschland mit zwei weiteren Mitfahrern, Hans und Martin, die mir zunächst erste Eindrücke vom Eichsfeld verschaffen wollten.

 


 

Und so ging es dann rein in die bewaldeten Hügel der früheren Grenzregion. Hier in unmittelbarer Nähe zu Hessen, gab es aus politischen Gründen zu Zeiten des kalten Krieges keinerlei Ansiedlung von Industrie. Nach der Wende hat sich daran nichts geändert, so dass die Region neben der abwechslungsreichen Landschaft auch eine gute Luftqualität für den Tourismus in die Waagschale werfen kann.

 


 

Da man aber auch als Reisender nicht nur von guter Luft und schöner Landschaft leben kann, interessiert mich aber natürlich auch, wo man hier in der Region gut bewirtet wird. Als erstes Beispiel lerne ich dabei das St. Georg in Dieterrode kennen. Hier hat Dr. Werner Freund ein Kleinod geschaffen, in dem man sich plötzlich und unerwartet nach Frankreich versetzt fühlt. Gut kann man sich vorstellen, hier bei schlechtem Wetter in den gemütlichen Gasträumen oder bei angenehmen Temperaturen auf seinem Freisitz mit Blick in die grüne Landschaft ringsherum mit einem Glas guten Weines den Abend zu verbringen. Und wer auf Kupferutensilien beim Kochen steht, darf es nicht versäumen, einen Blick in die damit üppig ausgestattete Küche zu werfen.



 

Wir cruisten weiter durch die nach dem Regen des Nachmittags satt grün leuchtende Landschaft, in der man den typischen Geruch wahrnehmen konnte, der am frühen Abend und in der Abendsonne nach einem Regenfall typischerweise auftritt.

 

Ein kurzer Stopp an einer Brücke,, die erst nach der Wiedervereinigung auf die schon bestehenden Pfeiler gesetzt wurde, erinnerte zum wiederholten Male daran, dass wir uns in der ehemaligen Grenzregion befinden und dort permanent zwischen „Ost“ und „West“ wechseln. Hier lenkten meine beiden Begleiter meinen Blick auf eine kahle Stelle hoch oben an einem der bewaldeten Hügel. Dies sei unser nächstes Ziel.

 


 

Als wir dieses erreichten und die letzten Schritte zu Fuß vorbei am leider geschlossenen Wirtshaus an der Teufelskanzel zurücklegten, erwartete uns ein atemberaubender Ausblick: Unter uns bildete die Werra eine Form, die sehr an ein Hufeisen erinnert.


 

 

Nach einer dann nur noch kurzen Abendrunde kamen wir im Wirtshaus Klausenhof in Bornhagen/Eichsfeld an und wurde dort auch gleich standesgemäß in Manier mittelalterlicher Burgherren, die ihre Gäste begrüßen, von den Betreibern Klaus und Manuela Röhrig empfangen. Allen Freunden historischer Gaststätten und Unterkünfte sei an dieser Stelle ein Besuch des Klausenhofs, der als eine der besten Gaststätten Thüringens gilt, sehr empfohlen.

 


 

Beeindruckend dann auch, dass wir im Kreuzfahrerlager für die Nacht untergebracht wurden: Ausgehend von einem großen Raum mit zahlreichen außergewöhnlichen Möbelstücken und Dekorationen gehen mehrere abgetrennte Schlafbereiche ab, die unterschiedlichen Orden gewidmet sind. Natürlich habe ich mich im Hinblick auf meine Kooperation mit den Maltesern bei den Erste-Hilfe-Auffrischungskursen für Motorradfahrer für den Alkoven des Malteser Ordens entschieden.

 


 

Das besondere mittelalterliche Ambiente wurde durch reichhaltige und wohlschmeckende Speisen und Getränke ergänzt, so dass man sich hier als Gast wirklich wohl fühlt. Nach einem langen Abend habe ich mich dann auf eine erholsame Nacht gefreut.

 

 

 




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