Der zweite Tag meines Aufenthalts im Dreiländereck von Thüringen, Hessen und Niedersachsen stand das Erkunden der Region auf zwei Rädern im Vordergrund: etwa 270 km standen als Tagesration auf dem Plan.
Von Bornhagen aus fuhren wir in Richtung Grenzmuseum Schifflersgrund. Da wir uns in einem Abschnitt der früheren deutsch-deutschen Grenze befinden, in der auch Flüchtlinge umgekommen sind, hat man hier eine Informationsstätte geschaffen, in der sich auch jüngere Generationen über Umstände, die über Jahrzehnte Alltag waren, informieren können. Wie schön ist es doch, dass diese Zeit überwunden ist und wir alle nun barrierefrei die sehenswerten Orte der gesamten Region erleben können.

Rapsfelder, soweit das Auge reicht - im Hintergrund ist der Thüringer Wald zu erahnen
Von dort ging es dann weiter, so weit es geht die Bundestraßen meidend und kleinere Nebenstraßen nutzend, in das hessische Wanfried, wo wir bei sommerlichen Temperaturen am historischen Hafen direkt an der Werra unseren Flüssigkeitsbedarf deckten.

Nachdem wir dieses lauschige Plätzchen verließen, ging es wieder in Richtung Thüringen: Der Nationalpark Hainich mit seinem Baumkronenpfad in der Nähe von Bad Langensalza war, vorbei an der Wartburg in Eisenach unser nächstes Ziel.

