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Urlaub mitten in Deutschland – der zweite Tag

 

Der zweite Tag meines Aufenthalts im Dreiländereck von Thüringen, Hessen und Niedersachsen stand das Erkunden der Region auf zwei Rädern im Vordergrund: etwa 270 km standen als Tagesration auf dem Plan.


Von Bornhagen aus fuhren wir in Richtung Grenzmuseum Schifflersgrund. Da wir uns in einem Abschnitt der früheren deutsch-deutschen Grenze befinden, in der auch Flüchtlinge umgekommen sind, hat man hier eine Informationsstätte geschaffen, in der sich auch jüngere Generationen über Umstände, die über Jahrzehnte Alltag waren, informieren können. Wie schön ist es doch, dass diese Zeit überwunden ist und wir alle nun barrierefrei die sehenswerten Orte der gesamten Region erleben können.

 

Rapsfelder, soweit das Auge reicht  -  im Hintergrund ist der Thüringer Wald zu erahnen


Von dort ging es dann weiter, so weit es geht die Bundestraßen meidend und kleinere Nebenstraßen nutzend, in das hessische Wanfried, wo wir bei sommerlichen Temperaturen am historischen Hafen direkt an der Werra unseren Flüssigkeitsbedarf deckten.

 


Nachdem wir dieses lauschige Plätzchen verließen, ging es wieder in Richtung Thüringen: Der Nationalpark Hainich mit seinem Baumkronenpfad in der Nähe von Bad Langensalza war, vorbei an der Wartburg in Eisenach unser nächstes Ziel.

 

Hier kommen Naturfreunde auf ihre Kosten, denn neben einer Ausstellung rund um Fauna und Flora der örtlichen Waldregion lädt hoch über den Köpfen ein Baumkronenpfad zum Selberentdecken und Erkunden ein. In Anbetracht der aktuellen Temperaturen und den unter unseren Kombis zu erwartenden Flüssigkeitsverlust beim Aufstieg habe wir es mal dabei belassen, staunend von unten nach oben zu schauen, in welcher Höhe man sich hier bewegen kann.

 


Anschließend ging es wieder nordwärts, zurück ins Eichsfeld, denn der Motorrad-Pilger forderte seinen Tribut: Dort, wo im Herbst 2011 der Papst erst hinkommen möchte, war der Motorrad-Pilger bereits. Die Wallfahrtskapelle Etzelsbach wartete im strahlenden Sonnenschein und mit geöffneten Pforten darauf, von mir besucht zu werden. Schön, dass dies ohne die im Herbst zu erwartenden zigtausend anderen Besucher möglich war.

 

 


Zum Ende dieser Tagesetappe ging ist nach Duderstadt-Fuhrbach ins Hotel zum Kronprinz, wo für meinen Reisedampfer ein wunderbarer Parkplatz unmittelbar vor dem Eingang freigehalten war. Normalerweise stehen die Motorräder der anreisenden Gäste hier besser geschützt auf dem hauseigenen Parkplatz hinter dem Haus, aber ich gebe zu, dass mir dieses Fotomotiv besser gefallen hat.

An diesem Abend waren meine drei Begleiter und ich uns einig: Wir haben den Abend nicht so sehr ausgedehnt und dem Körper die notwendige Ruhe gegönnt. Und ich habe endlich zeit gefunden, einige meiner Gedanken schriftlich zusammen zu fassen. Der zweite Tag meines Urlaubs mitten in Deutschland war damit auch schon vorüber.

 

 




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