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Urlaub mitten in Deutschland - der dritte und vierte Tag

 

Am Morgen meines dritten Tags in der Mitte Deutschlands überraschte mich mein Begleiter Ralf, Tourguide und Inhaber des Medienunternehmens Studio1 (www.studio1.de) akustisch und optisch:

 

Noch an der Rezeption des Hotels Zum Kronprinz in Duderstadt-Fuhrbach, in der ich die Nacht verbracht hatte, hörte ich schon das tiefe Grollen draußen auf der Straße, das die Ankunft meiner Begleiter ankündigte. Ralf hatte seine BMW R1300R heute in der Garage gelassen und führte dafür eine wahre Rarität aus: Vor der Tür des Hotels Zum Kronprinz wartete mit blubberndem Motor eine funkelnde Voxan!

 

 

Diese Augenweide aus der südfranzösischen Edelmanufaktur bekommt man nicht jeden Tag zu sehen und/oder zu hören! Da ich noch ein wenig Zeit benötigte, meine diversen Gepäckstücke zu verstauen, durfte sich der Motor der Voxan noch einen Moment ausruhen, nur um dann, als es losgehen sollte, mit einem urwüchsigen Grollen wieder zum Leben erweckt zu werden...

 

Gemeinsam machten wir uns dann auf unsere Tagestour, die uns zunächst zum Forsthaus Hübental führte, einem nicht nur unter Motorradfahrern beliebten Treffpunkt, idyllisch im Grünen gelegen. Wer es mag, kann hier im Biergarten regionaltypische Wildgerichte genießen.

 

 

Eigentlich ist dieser Besuch ursprünglich gar nicht eingeplant gewesen. Da aber die Betreiber meine Berichterstattung quasi live bei Facebook verfolgten, gab es prompt eine freundliche Einladung zu einem Besuch, der wir natürlich gerne gefolgt sind.

 

 

Unser nächstes Ziel war die bekannte Rhumequelle zwischen Duderstadt und Herzberg am Südwestrand des Harzes. Das Wasser dieser Quelle stammt größtenteils aus den Versickerungen des Harzes und sprudelt nach den Angaben unter http://www.harzlife.de/harzrand/rhume.html mit einer durchschnittlichen Menge von etwa 2500 Litern pro Sekunde (!!) an die Oberfläche. Bei unserem Aufenthalt war davon zumindest an der Wasseroberfläche des Quellteichs nichts zu merken.

 

 

Von dort aus ging es weiter zum Seeburger See, der etwa auf halber Strecke zwischen Duderstadt und Göttingen liegt. Die Strecke eignete sich wunderbar, um mit meinen mitgeführten On-Board-Kameras einige Fahrtaufnahmen unserer Gruppe anzufertigen: Aus den während meines Aufenthaltes in Deutschlands Mitte angefertigten Videoaufnahmen wird das Team vom Studio1 einen Video-Clip erstellen, auf den ich natürlich nach Fertigstellung und Veröffentlichung noch gesondert hinweisen werde.

 

Angekommen am Seeburger See war das Café „Graf Isnang“ mit seinem beeindruckenden Blick über die Wasserfläche einen weiteren Stopp wert.

 

 

Nach einer kurzen aber bei sommerlich-warmen Temperaturen auch hilfreichen Erfrischung kurvten wir dann anschließend noch ein wenig durch die Region. Dabei kannten meine Begleiter schöne und wenig befahrene Straßen, auf denen wir gut einzusehende Kurven und geschwungene Streckenführungen ausgiebig genießen konnten.

 

 

In Anbetracht angekündigter und tatsächlich näher kommender Gewitter zog es uns dann bereits am frühen Nachmittag wieder zurück in das Heilbad Heiligenstadt, unserem Ausgangspunkt der Tour. Hier bezog ich nun im Hotel am Vitalpark mein Quartier, im übrigen keine zehn Minuten zu früh: Kaum hatte ich mein Gepäck auf das Zimmer geschafft und meinen Reisedampfer dank der Freundlichkeit des Hotelpersonals direkt neben dem Eingang gut geschützt unter einem Vordach und der wachsamen Kontrolle einer „Überwachungskamera“ abgestellt, da kündigte ein beeindruckendes Grollen auch schon das nahende Gewitter an.

 

 

Innerhalb weniger Minuten waren dunkle Wolken aufgezogen, aus denen grelle Blitze die Landschaft in einem bizarren Licht erstarren ließen. Die Temperatur kühlte sich mit dem aufkommenden Landregen ab und ich war heilfroh, rechtzeitig von der Tagestour zurück zu sein: So war es die beste Gelegenheit, die einladende Sauna- und Wellness-Landschaft des Hotels zu erkunden und ein wenig Erholung für Körper und Seele zu tanken.

 

Zu meiner Freude haben sich meine Begleiter der letzten Tage, teilweise zusammen mit ihren Frauen, noch im Hotel eingefunden, um mit mir zusammen meinen (vorerst) letzten Abend in der Mitte Deutschlands zu verbringen. Natürlich waren auch an diesem Abend unsere Gespräche mit Fachsimpeln und Planungen für künftige Wiedersehen gefüllt.

 

Das Wetter besserte sich dann pünktlich zum nächsten Morgen und versprach, auch bis zum Nachmittag so zu bleiben. Darauf hin entschloss ich mich, den Heimweg unter Umgehung der Autobahnen und dafür quer durch den Harz anzutreten. Da diese Route ebenfalls kurvenreiche Strecken in hügeligen Landschaften versprach, wurde der Reisedampfer wieder mit der notwendigen Aufnahmetechnik versehen, um interessante Fahraufnahmen zu erhalten.

 

 

Und tatsächlich wurde ich nicht enttäuscht. Auf mich wartete eine abwechslungsreiche Landschaft bei schönstem Sonnenschein.

 

 

Wie schon an den Vortagen begleiteten mich auch an diesem Tag die bis an den Horizont reichenden, leuchtenden Rapsfelder im Südharz.

 

 

Mein weiterer Weg führte mich durch das Mansfelder Land, dass durch seine dem Tagebau geschuldeten Hügel bekannt und bereits weithin sichtbar ist, sowie die Unstrut-Saale-Gegend in Richtung Dessau und Köthener Land.

 

 

Nach Durchqueren des Flämings, des Höhenzuges südwestlich von Berlin, gingen dann vier schöne Tage mit dem Motorrad in der Mitte Deutschlands zu Ende.

 

Die Möglichkeit, mich in Zukunft für eine Wochenendtour nicht mehr zwischen Thüringen und dem Harz entscheiden zu müssen sondern mit der Zielregion Eichsfeld beides zu erreichen, wird für mich die erste Wahl sein. Hier finde ich neben einem zentralen Ausgangspunkt für meine Touren vor allem eine Region, die mir wunderschöne Strecken für das Motorrad liefert und dennoch bislang ein eher wenig bekanntes Dasein fristet. Die vier Tage reichten bei weitem nicht aus, die weitläufige, bundesländerübergreifende Gegend vollständig zu erkunden, und bietet somit noch genügend Potenzial für weitere Erkundungstouren. Vielleicht bietet sich mal eine Tour auf den Spuren der Gebrüder Grimm entlang der Deutschen Märchenstraße an?

 

Das Eichsfeld hat sich in jedem Fall einen Motorrad-Tourer.com Tipp!! verdient.

 

 

 

 

 

 




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