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12.02.2012: HJC R-PHA MAX

Im Zusammenhang mit der Bekanntgabe eines neuen Klapphelms des weltgrößten Helmherstellers HJC bin ich im vergangenen Jahr auf den neuen R-PHA MAX aufmerksam geworden. Die Konstruktion versprach, eine interessante Alternative zu meinem aktuellen Schuberth C3 zu werden, der nun schon einige Kilometer zurückgelegt hat.

 

 

Um so mehr freut es mich, dass der Deutschland-Vertrieb von HJC an der Herausforderung interessiert ist, die Qualitäten des R-PHA MAX auf einer besonderen Motorradreise unter die Lupe nehmen zu lassen. So wird HJC bei unserem diesjährigen Projekt, einer Motorradreise zu den weißen Nächten der Sommersonnenwende an den Polarkreis (www.Polarkreis.Motorrad-Tourer.com) als exclusiver Helmpartner alle Teilnehmer ausstatten.

 

 

Ich selbst habe mich natürlich für den R-PHA MAX entschieden, da ich bekennender Klapphelm-Fan bin. Dieses Exemplar weist einige Besonderheiten auf, die mich neugierig gemacht haben: Zunächst spendiert HJC dem Helm sogar drei verschiedene Helmschalen: XS und S nutzen die kleinste Schale, die Größen M und L  basieren auf der mittelgroßen und die größte Schale ist den Größen XL und XXL vorbehalten.

 

 

Außerdem ist der R-PHA MAX durch ein äußerst geringes Gewicht gekennzeichnet: Mit der kleinsten Schale bringt er nur sagenhafte 1400 Gramm auf die Waage, was für einen Klapphelm besonders wenig ist; mit der größten Helmschale sind es auch nur 1500 Gramm. Das geringe Gewicht merkt man schon beim bloßen Anheben; auf dem Kopf wirkt er wie ein leichter Sporthelm.

Die Farbauswahl deckt momentan mehrere Schwarz- und Anthrazittöne sowie weiß und silber ab. Ich habe mich für anthrazit entschieden, was auf mich einen edlen Eindruck machte. Aber auch darüber hinaus macht der Helm zunächst einen äußerst wertigen Eindruck. Die Polster wirken straff, der Stoff angenehm auf der Haut.

 

 

Das eingebaute Sonnenvisier ist auf der Helmoberseite zu bedienen. Hier hatte ich an die seitliche Aktivierung beim C3 gewöhnt zunächst einige Koordinationsschwierigkeiten, die sich aber mit etwas Übung beheben lassen sollten. Gut finde ich, dass mit einem leichten  Klapps auf die Helmoberseite eigentlich immer die Lösung der Arretierung vorgenommen werden kann.

 

 

Am Kinn und Hals schließt der HJC ähnlich dicht ab, wie ich es von meinem aktuellen Begleiter kenne. Damit dürfte auch beim R-PHA MAX die Geräuschkulisse sehr erträglich werden. Im Gegensatz zum sportlichen Modell R-PHA 10 erfolgt der Verschluss nicht mittels Doppel-D-Schnalle, sondern per individuell einstellbarem Ratschensystem.

Für die richtigen Anpassungen und Einstellungen des Helms habe ich wieder auf das Knowhow von Filialleiter und Helmchief Frank Kirstein in der POLO-Filiale Berlin-Holzhauser Straße zurückgegriffen. Bestens betreut sind nun Helm und Fahrer gespannt auf den ersten gemeinsamen Ausritt. Erste Fahrerfahrungen wird es dann nach eingetretenem Tauwetter geben, bevor dann auch die neue Kommunikationsanlage installiert wird. Aber dazu später und an anderer Stelle mehr.

Alle Bilder zum HJC  R-PHA MAX befinden sich auf dem Flickr-Account von Motorrad-Presse.com unter http://www.flickr.com/photos/motorrad-presse/sets/72157629290236253/

 




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